Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe in Recklinghausen • Mühlenstr. 29 • Telefon 02361.15490 • Fax 02361.905292

 

Vaginalultraschall

Auf dieser Seite geht es um die Früherkennung von Tumoren der weiblichen Genitalorgane (Gebärmutter, Eileiter und Eierstöcken) und der Harnblase. Eine sehr gute Möglichkeit, diese frühzeitig zu erkennen bietet der Vaginalultraschall.

Diese Untersuchung ist völlig ungefährlich, schmerz- und strahlenfrei. Sie hilft, Tastbefunde abzuklären oder auch nicht tastbare Veränderungen frühzeitig zu entdecken. Für den Vaginalultraschall wird ein kleiner Schallkopf vorsichtig in die Scheide eingeführt, dabei ist er durch ein medizinisches Schallkopfkondom geschützt. Somit können auch kleinere Befunde aufgespürt werden. Unterkörper - Erklärung der Fachbegriffe

Der Vorteil gegenüber der Bauch-Untersuchung liegt in der besseren Auflösung, die genauere Diagnosen zulässt, da störende Strukturen wie Haut- und Fettgewebe nicht durchdrungen werden müssen.

Der Vaginalultraschall ist kein Bestandteil der gesetzlichen Krebsvorsorgeuntersuchungen. Die gesetzlichen Krankenkassen tragen die Kosten hierfür noch nicht; die meisten privaten Krankenversicherungen übernehmen die Kosten. Dennoch halten wir diese Ultraschalluntersuchung für sehr wichtig, denn sie ermöglicht die beste Ergänzung für unsere Tastbefunde.

Warum wir den Vaginalultraschall empfehlen

Haben Zysten und Tumore an Eierstöcken eine gewisse Größe erreicht, muss der ganze Eierstock entfernt werden. Dieser Eingriff kann zu Sterilität oder durch den Hormonmangel zu frühzeitigen Wechseljahren führen. Durch Ultraschalluntersuchungen können wir auch kleine Veränderungen entdecken, die bei Ihnen noch nicht zu Beschwerden führen; wir nennen das einen Zufallsbefund. Diese Empfehlung Praxis Dr. Andrea Schröder in RecklinghausenVeränderungen würden wir in zeitlich sinnvollen Abständen kontrollieren.

Bei einem frühzeitigem Befund können die Eingriffe meistens minimal-invasiv erfolgen. Dies bedeutet, dass über Bauch- und Gebärmutterspiegelung nur das erkrankte Gewebe entfernt werden kann, die Gebärmutter und die Eierstöcke dabei aber erhalten bleiben.

Das Ziel des Vaginalultraschalls ist es also, bei Eingriffen organerhaltend und organschonend im Interesse der Patientin handeln zu können. Damit können Bauchschnitte und Schmerzen verhindert werden. Wir empfehlen jeder Frau, die vaginale Ultraschalluntersuchung einmal jährlich im Rahmen der Krebsvorsorge oder der Empfängnisverhütungsuntersuchungen durchführen zu lassen.

Fragen Sie uns ganz unverbindlich, wir beraten Sie gerne!